Tipps für ambitionierte Videofilmer

Kleine Auswahl an Filmen die auf meinem YouTube-Channel zu sehen sind

Kesselbachschlucht

Island

Schladming

Kampenwand

Verzascatal - Schweiz

Curaçao

Kampenwand

Island Rundreise

Seisenbergklamm

Sri Lanka Rundreise

Ordesa Nationalpark

Plitvicer Seen

von mir auf YouTube veröffentlichte Videos

Die von mir verwendete HC-X929 arbeitet mit der aus dem Profibereich stammenden 3-Chip-Technik.

Dieses Verfahren bietet grundsätzlich eine bessere Farbwiedergabe und mehr Detailgenauigkeit gegenüber
herkömmlichen  Kameras mit nur einem Sensor.
Bei der 3-Chip-Technik wird das durch das Objektiv einfallende Licht in die drei Primärfarben Rot,
Grün und Blau zerlegt. Das Licht einer jeden Farbe wird von einem eigenen Bildsensor erfasst und verarbeitet.

Mit der Generation 2009 wurden die CCD- Sensoren durch modernere CMOS-Chips ersetzt.

Die 8 Todsünden beim Videofilmen

 

1. Du sollst nicht verwackeln

Um bestmögliche Aufnahmen zu erzielen, ist es erforderlich ein Stativ zu benutzen. Natürlich kann man
ein Stativ nicht immer dabei haben. Alternativ kann die Kamera auf eine Mauer oder einen Tisch gestellt werden.
Ein biegsames Ministativ kann allerdings immer dabei sein. Aber selbst aus der Hand sind einigermaßen
ruhige Aufnahmen möglich, wenn beide Hände benutzt werden.
Vollkommen indiskutabel sind übrigens Aufnahmen die ohne Hilfsmittel im Gehen gemacht werden.

 

2. Du sollst nicht zoomen

Die Zoomfunktion ist eigentlich nur dazu da, die Brennweite zu verändern.
Wenn eine andere Bildeinstellung gewünscht ist, sollte dies zwischen den Aufnahmen geschehen.
Den Zoom nur in Ausnahmefällen dazu benutzen, um den Bildausschnitt während der Aufnahme zu ändern.
Auf keinen Fall sollte man ständig rein und raus zoomen.

 

3. Du sollst nicht herumschwenken

Der Schwenk sollte sparsam und immer nur in eine Richtung eingesetzt werden. Auf keinen Fall wieder
zurückschwenken oder die Richtung ändern. Mit Kameraführung hat das leider nichts zu tun.
Wildes Herumschwenken verwirrt nur den Zuschauer.

 

4. Du sollst nicht quatschen

Wer seinen schlechten Aufnahmen den endgültigen Todesstoß verpassen möchte,
kommentiert sie gleich bei laufender Kamera, lacht oder gibt sonstige Laute von sich.
Die Kamera nimmt den Platz des späteren Betrachters ein. Um so irritierender ist es, wenn sie plötzlich
anfängt zu sprechen. Wer seine Bilder kommentieren möchte, macht das besser beim späteren Filmschnitt.

 

5. Du sollst nicht ins Gegenlicht drehen

Wäre es nicht toll, wenn die Person im Bild zu erkennen ist?
Gegenlichtaufnahmen sollten also vermieden werden. Am Einfachsten ist es, wenn man sich mit dem Rücken
oder seitlich zur Sonne stellt.

 

6. Du sollst nicht zu lange Einstellungen zeigen

Besser ist es, viele verschiedene Einstellungen (Bildsequenzen) aufzunehmen. Dabei können es auch mal
ganz banale Dinge wie Blüten oder Schmetterlinge in Großaufnahme sein.
Im späteren Schnitt werden diese dann mit dem eigentlichen Hauptfilm zu einem abwechslungsreichen Film
zusammengestellt.

 

7. Du sollst nicht nur aus eigener Augenhöhe filmen

Bei der Aufnahme sollte man darauf achten, auf gleicher Höhe mit dem gefilmten Objekt zu sein.
Ruhig auch mal in die Hocke gehen und aus der Froschperspektive filmen.

 

8. Du sollst bewusst vertonen

Es gibt nichts Schlimmeres als seinen fertigen Film mit einer eintönigen und einschläfernden Musik zu unterlegen. Die ganze Arbeit die man sich beim Bild gemacht hat, macht man damit komplett zunichte. Wenn der fertige Film später online gestellt werden soll, unbedingt darauf achten, gemafreie Musik zu verwenden.

Actionkamera

Für riskantere Sachen, wie beispielsweise Außenaufnahmen aus dem fahrenden Auto oder Unterwasseraufnahmen empfiehlt sich eine Actionkamera.

Die GoPro Hero ist meiner Meinung nach in Sachen Bildqualität das derzeit beste am Markt.

Abbildung zeigt die GoPro Hero 4


Dank des mitgelieferten Gehäuses ist
die Kamera bis zu 40m wasserdicht.

Die Kamera nimmt Videos bis 4K auf.

Befestigt werden kann sie nahezu überall, egal ob am Kopf, Helm, Lenker oder der Motorhaube.
Besonders spektakuläre Bilder erhält man in Kombination mit einem Quadrocopter.

Filmen mit Stativ

Wer sich für seine Filmaufnahmen ein Dreibeinstativ zulegen möchte, sollte wissen,
dass es zwei Arten von Stativen gibt.

Das sind zum einen die sogenannten Fotostative und zum anderen die Videostative.
Zum Filmen sind Fotostative eher ungeeignet. Gute Videostative sind besonders gelagert. Meist kommen hier Fluidköpfe  zum Einsatz. Bei Fluidköpfen gleitet die Achse auf einem dünnen Fettfilm.
Dadurch kämpft man beim Schwenken gegen eine gewisse Zähigkeit, was eine absolut  ruckelfreie Kamerafahrt  gewährleistet. Auch dieser Ruck zu Beginn einer Schwenkfunktion, wie er bei Fotostativen auftritt, wird vermieden.

Am Ende des Schwenkvorgangs kann der Stativarm losgelassen werden und die Kamera verharrt  in dieser Position.